Schutz beim Durchleuchten

SCHOTT stattet alle Röntgenräume im neuen Klinikum-Klagenfurt mit Strahlenschutzglas aus

Klagenfurt/Wien (Österreich), 02. Dezember 2010 – In Klagenfurt am Wörthersee ist eines der modernsten Gesundheitszentren Europas entstanden. Mit einer Investitionssumme von 327 Millionen Euro zählt der Neubau zu den größten Klinikprojekten der letzten Jahre in Österreich. 36 Räume sowie mobile Röntgenschutzwände wurden mit Strahlenschutzglas von SCHOTT ausgestattet. Die groß dimensionierten Scheiben aus Spezialglas bieten sicheren Schutz und ermöglichen zugleich eine vertrauensbildende, offene Raumgestaltung.

Das neue Klinikum-Klagenfurt am Wörthersee hat einen klaren Leitsatz: „der Mensch im Mittelpunkt“. 4480 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – 540 davon Ärztinnen oder Ärzte – kümmern sich hier um die Gesundheit der Patienten. Der Leitspruch des Klinikums spiegelt sich auch in seiner Architektur, die großzügig und lichtdurchflutet angelegt ist.

Das Herzstück des Klinikums, das Chirurgisch-Medizinische Zentrum (CMZ), liegt inmitten einer 60.000 Quadratmeter großen Parkanlage. Notfallaufnahme und Ambulanz sowie die Pflegestationen mit 627 Betten grenzen direkt daran an. Im CMZ sind alle internistischen und chirurgischen Fachbereiche zu Zentren zusammengefasst.

Hier liegen auch die 36 Röntgenräume, in denen die Patienten durchleuchtet werden. Durch große Sichtscheiben können Patient und Klinikpersonal dabei stets Blickkontakt halten. Das schafft gegenseitiges Vertrauen. Zugleich muss die Scheibe das Bedienpersonal von Röntgen und Therapiegeräten vor schädlicher Strahlung schützen.

Gefertigt wurden die Sichtscheiben aus dem Spezialglas RD 50 von SCHOTT. Der Wert „50“ steht für eine Dichte von mindestens 5,05 g Bleioxidgehalt pro Kubikzentimeter Glas. Das Bleioxid absorbiert die Strahlung. Daher bietet die dünne und farbneutrale Glasscheibe optimalen Schutz vor Gammaund Röntgenstrahlen in Medizin, Technik und Forschung.

Die verwendeten Sichtscheiben haben eine Größe von bis zu 780 x 2150 Millimeter. Sie wurden teils als Verbund-Sicherheitsglas, als Isolierglas oder auch mit Schallschutzdämmung ausgeliefert. Zusätzlich zu den 36 fest installierten Fenstern wurden auch mobile Strahlenschutzwände für den ambulanten Einsatz angefertigt.

„Der Markt für Strahlenschutzglas ist hart umkämpft“, erklärt Patrick Holota, Sales Manager Architecture bei SCHOTT Austria. „Dank schnellem Service, hoher Flexibilität und kompetenter Partner vor Ort konnten wir uns im Wettbewerb durchsetzen und das größte Klinikprojekt der letzten Jahre in Österreich vollständig mit unserem Spezialglas ausstatten“.

SCHOTT ist mit einer eigenen Vertriebsniederlassung in Wien vertreten und arbeitet eng mit lokalen Partnern zusammen. So wurden die mobilen Strahlenschutzwände von der Firma Julius Fritsche GmbH in Salzburg verarbeitet. Glas Gasperlmair GesmbH in Wagrain lieferte das Glas für die Fenster- und Türverglasungen aus Strahlenschutzglas.

In Klagenfurt am Wörthersee (Österreich) ist eines der größten und modernsten Gesundheitszentren Europas entstanden. 36 Räume sowie mobile Röntgenschutzwände wurden mit Strahlenschutzglas von SCHOTT ausgestattet.
Quelle: SCHOTT

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SCHOTT ist ein internationaler Technologiekonzern, der seine Kernaufgabe in der nachhaltigen Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen sieht. Dafür werden seit mehr als 125 Jahren Spezialwerkstoffe, Komponenten und Systeme entwickelt. Unsere Hauptmärkte sind die Branchen Hausgeräteindustrie, Pharmazie, Solarenergie, Elektronik, Optik und Automotive. Der SCHOTT Konzern ist mit Produktions- und Vertriebsstätten in allen wichtigen Märkten kundennah vertreten. Rund 17.400 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2008/2009 einen Weltumsatz von rund 2,3 Milliarden Euro. Die technologische und wirtschaftliche Kompetenz des Unternehmens ist verbunden mit der gesellschaftlichen und ökologischen Verantwortung. Die SCHOTT AG ist ein Unternehmen der Carl-Zeiss-Stiftung.Weitere Informationen finden Sie unter www.schott.com


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