C. Bechstein glänzt in Gold

Der wohl kostbarste Flügel der Welt kleidet malerischen Klang in barocken Luxus

Berlin, 20. März 2013: Mit einem Unikat krönt C. Bechstein das 160. Firmenjahr. Aus edelsten Materialien schufen Klavierbaumeister und Künstler ein prächtig verziertes Instrument – Luxus pur aus einer der traditionsreichsten und zugleich modernsten Manufakturen Deutschlands.

Eine königliche Aura umgibt diesen Flügel. Reich vergoldete, filigrane Schnitzereien und elegante Malereien „à la Watteau“ tanzen einen Reigen um seinen Klangkörper. Unter dem kostbaren Gewand im Louis XV-Stil schlägt jedoch das junge Herz der Marke C. Bechstein: Der Salon-Flügel, Modell CB B 212, ist ein modernes Meisterstück in Klang und Technik und erfüllt höchste professionelle Ansprüche.

„Der Gold-Flügel erinnert an eine glamouröse Firmenepoche inmitten berühmter Herrscher und Künstler und zeigt die Kraft, mit der die Marke heute wieder erstrahlt“, erklärt Karl Schulze, CEO der C. Bechstein Pianofortefabrik AG in Berlin. „Er entstand nach den Vorlagen eines Meisterwerks, das Carl Bechstein einst im Auftrag des englischen Königshauses schuf. Es ist der Gipfel an Aufwand und Kreativität – eine würdige Hommage an den Grandseigneur des Klavierbaus.“

Über drei Jahre wurde bei Bechstein am Gold-Flügel gearbeitet – mit kunsthandwerklichen Fähigkeiten, die heute kaum noch jemand beherrscht. Kostbarste Hölzer wurden ausgewählt, vorbereitet und verarbeitet. Aus massivem Nussbaum entstanden feingegliederte, reich vergoldete Schnitzereien. Für die Malereien wurden zudem spezielle Farbrezepturen gemischt und Schicht für Schicht aufgetragen.

Das Spielgefühl an diesem Instrument ist ebenso luxuriös, wie sein Äußeres: Jede Anschlagsnuance ist mühelos kontrollierbar, das Spielwerk vollkommen ausbalanciert. Sensibel geht der hochmoderne Flügel mit dem majestätischen Erscheinen auf die Wünsche des Spielers ein und realisiert alle musikalischen Vorstellungen  im Farbenreichtum des Bechstein-Klangs.

Individuell angefertigte C. Bechstein-Flügel schmücken heute private Anwesen, Luxusyachten, Firmensitze. Bevor der goldene Flügel seinem künftigen Besitzer übergeben wird, bereist er spektakuläre Orte: das Schloss Sanssouci Friedrichs des Großen und den Kaiserpalast der Verbotenen Stadt in Beijing, Orte, die nur Kunst  und Kultur ihre Pforten öffnen. Kurzlebige Modeerscheinungen sind dort unerwünscht.

160 Jahre C. Bechstein Pianofortefabrik Berlin

1853 eröffnete der 27-jährige Klavierbaumeister Carl Bechstein seine Werkstatt im Zentrum des Berliner Kulturlebens. Er pflegte Freundschaften mit den großen Komponisten, hörte zu und erschuf Instrumente, an denen sie neue pianistische Träume zum klingen bringen konnten. Zu dieser Zeit entstanden berühmte Klavierstücke.

Die Flügel und Klaviere der Marke C. Bechstein schmückten die Salons großer Komponisten und Pianisten. Auch Kaiserhöfe und Königshäuser bestellten beim bald berühmten Berliner Hoflieferanten.  Für Queen Victoria von England kreierte Bechstein einen mit Watteau-Malereien verzierten goldenen Flügel im Stile Louis XV.

Das Klavier gehörte im 19. Jahrhundert zum Leben dazu. Doch von den zahllosen europäischen Klavierwerkstätten – allein in Berlin an die 300 – überstanden nur wenige den Wandel der Zeiten. Bechstein jedoch liefert heute fast ebenso viele Instrumente aus, wie in den goldenen Jahren.

Dazwischen liegt eine bewegte Geschichte mit vielen Höhen aber auch Tiefen. Als der deutsche Klavierbaumeister Karl Schulze 1986 Bechstein kaufte, galt es, die finanzielle Situation des angeschlagenen Unternehmens zu stabilisieren und die Marke erneut im Top-Segment zu positionieren. Heute ist Bechstein wieder Europas wichtigster Hersteller hochwertiger Klaviere und Flügel.

Die Fertigung – seit 1992 in Seifhennersdorf, Sachsen – setzt weltweite Maßstäbe. Ingenieure, Akustik-Spezialisten und Konzert-Techniker entwickeln hier mithilfe ausgewählter Materialien und modernsten Technologien die hochkomplexen Fertigungsmethoden der C. Bechstein Meisterstücke kontinuierlich weiter.

2013 unterstreicht Bechstein sein Bekenntnis zur Fortführung des traditionsreichen Erbes von Carl Bechstein. Modernste Technologie und handwerkliche Meisterschaft lassen die kostbare Replik eines einst für den Hof von Queen Victoria geschaffenen barocken Flügels in Gold erstrahlen.

Karl Schulze und Berenice Küpper leiten C. Bechstein. Quelle: Bechstein

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Aus Nussbaum entstehen filigrane Schnitzereien. Quelle: Bechstein

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Das Spielgefühl ist ebenso luxuriös wie sein Äußeres. Quelle: Bechstein

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Spätbarocke Pracht: der Gold-Flügel im Stile Louis XV. Quelle: Bechstein

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Vergoldung mit 24 Karat. Quelle: Bechstein

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Königlicher C. Bechstein Flügel im Ovidsaal, Schloss Neue Kammern, Potsdam, Park Sanssouci. Quelle: Bechstein

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Königlicher C. Bechstein Flügel im Ovidsaal, Schloss Neue Kammern, Potsdam, Park Sanssouci. Quelle: Bechstein

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Mit einem Lächeln entstehen zarte Watteau-Malereien. Quelle: Bechstein

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C. Bechstein – eine Marke, die seit 160 Jahren aufhorchen lässt. Quelle: Bechstein

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Elegante Watteau-Malereien zieren den kostbaren Klangkörper. Quelle: Bechstein

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Sorgfältige Montage des wohl kostbarsten Flügels der Welt. Quelle: Bechstein

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Mit weichen Stoffhandschuhen wird die Tastatur eingesetzt. Quelle: Bechstein

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Die C. Bechstein Pianofortefabrik ist ein deutscher Hersteller hochwertiger akustischer Flügel und Klaviere. 1853 in Berlin gegründet, bedient Bechstein mit drei Produktlinien Künstler, Institutionen und private Musikliebhaber. Die Instrumente sind über ein weltweites Netz ausgewählter Partner und Bechstein Centren in Deutschland erhältlich.Die C. Bechstein AG mit Sitz in Berlin, die deutsche Manufaktur und das Kompetenzzentrum in Seifhennersdorf/Sachsen sowie das Tochterunternehmen C. Bechstein Europe in Hradec Kralové/Tschechien ist mit 340 Mitarbeitern der wesentliche Hersteller von Klavieren und Flügeln in Europa. Weitere Informationen finden Sie unter www.bechstein.com


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